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Silbermünze Klausenpass

Bild Klausenpass

Mit dem Sujet «Klausenpass» eröffnete die Eidgenössische Münzstätte Swissmint am 25. Januar 2018 die neue Sondermünzenserie «Schweizer Alpenpässe».
Der Klausenpass mit einer Passhöhe von 1948 m und einer Länge von 46 km verbindet das Urner Schächental mit dem hinteren Linthal im Kanton Glarus. Als nicht alpenquerende Route war der Klausenpass weder in römischer Zeit noch im Mittelalter von Bedeutung. Spätestens im Hochmittelalter bestand jedoch ein einfacher Viehweg, der hauptsächlich für den Viehtrieb auf die Alpweiden auf dem Urnerboden genutzt wurde. Eine Zollstelle in Bürglen kontrollierte den unbedeutenden Lokalhandel. Nach Alpstreitigkeiten über den Grenzverlauf zwischen Uri und Glarus auf dem Urnerboden – dieser liegt auf der Uri-abgewandten Seite des Passes – kam es Ende des 12. Jahrhunderts zu einer Einigung.
Mit der Eröffnung der Gotthardbahn im 1882 wuchs das wirtschaftliche Interesse an einer Klausenpassstrasse, weil die neue Nord-Süd-Achse auf Querverbindungen angewiesen war. Nachdem auch die Armee das Projekt unterstützte, ging die Realisierung zwischen 1893 und 1899 zügig voran. Selbst massive Kostenüberschreitungen wurden von Bund und Kanton mitgetragen. Am 15. Juni 1900 war es soweit: Die erste Postkutsche fuhr über den Pass und erschloss die prächtige Landschaft zwischen Linthal und Altdorf dem Tourismus. Bekanntheit erhielt der Klausenpass auch durch das legendäre Klausenrennen, ein historisches Bergrennen für Autos und Motorräder.
Die neue 20-Franken-Silbermünze ist in limitierter Auflage in den Qualitäten «unzirkuliert» und «Polierte Platte» in unserem Online-Shop, sowie bei gewissen Münzenhändlern und Banken erhältlich. Für die Gestaltung zeichnet der Designer Vito Noto aus Cadro (TI) verantwortlich.

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Zuletzt aktualisiert: 16.04.2018