Erhaltungsgrade von Münzen

Die Erhaltung bestimmt den Preis

Der Preis einer Münze ist von ihrer Seltenheit und ihrem Erhaltungsgrad abhängig. Während häufig vorkommende und stark zirkulierte Münzen bereits zu tiefen Preisen erhältlich sind, können seltene Stücke bereits in mittelmässiger Qualität viel Geld kosten. Die Erhaltung einer Münze entscheidet also über ihren Preis. Deshalb sollte jeder Sammler darauf achten, seine Münzen in tadellosem Zustand zu bewahren. Moderne Münzen des 20. Jahrhunderts sind in der Regel nur in den Erhaltungen Stempelglanz, unzirkuliert oder vorzüglich sammelnswert.

Keine Erhaltung, sondern eine besondere Herstellungsart von Sammlermünzen kennzeichnen die Begriffe Polierte Platte, Spiegelglanz oder Proof. Bei diesen makellosen Qualitätsprägungen wird auf einen optimalen Kontrast zwischen dem spiegelnden Münzgrund und dem mattierten Relief geachtet. Geprägt wird mit polierten Stempeln auf polierten Münzplättchen. Münzen in Spiegelglanz-Qualität dürfen nicht mit blossen Fingern angefasst werden. Wenn sie beschädigt sind, werden sie auch wertmässig in die Gruppe der normal erhaltenen Münzen eingestuft. Zur Aufbewahrung ist deshalb dringend geraten, sie in der gelieferten, meist stabilen Schutzverpackung (z. B. Kunststoffkapseln) zu belassen.

Die beiliegende Liste über die Erhaltungsgrade der Münzen wurde uns freundlicherweise von Häberling Numismatik, Zürich, zur Verfügung gestellt.

Zum Seitenanfang

Zuletzt aktualisiert: 01.02.2017