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"Schellen-Ursli" in Gold geprägt



Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint gibt am 26. Mai die Goldmünze „Schellen-Ursli“ heraus. Sie würdigt damit das Werk des Bündner Malers und Grafikers Alois Carigiet.

Die Geschichte vom „Schellen-Ursli“ fasziniert seit über 60 Jahren Kinder und Erwachsene: Nun hat die Eidgenössische Münzstätte Swissmint die beliebte Bilderbuchfigur zum Sujet der Goldmünze 2011 gewählt. Die Sonderprägung hat einen Nennwert von 50 Schweizer Franken. Sie erscheint am 26. Mai in der Qualität "Polierte Platte" und ist in limitierter Auflage ab sofort erhältlich in unserem Online-Shop, sowie bei Banken und Münzenhändlern. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Münze, dem Prägegewinn, unterstützt der Bund kulturelle Projekte in der ganzen Schweiz.

Die Goldmünze nimmt Bezug auf eines der bekanntesten Schweizer Kinderbücher. Die von Selina Chönz in Reimen verfasste und von Alois Carigiet illustrierte Geschichte „Schellen-Ursli“ ist 1945 erstmals erschienen. Generationen von Kindern haben seitdem den kleinen Bub Ursli auf seinem gefährlichen Weg zur Alphütte begleitet, wo er die grosse Kuhglocke holen will. Und sie haben sich mit ihm gefreut, als er schliesslich mit der grössten Glocke den traditionellen Chalandamarz-Umzug anführen darf.

Alois Carigiet wurde 1902 in Trun GR geboren. Nach einer Lehre als Flach- und Dekorationsmaler in Chur arbeitete er als Gebrauchsgrafiker in Zürich. Er war Mitbegründer des Cabaret Cornichon und dort für Bühnenbild, Kostüme und Werbung verantwortlich. 1939 zog er sich nach Platenga GR zurück, wo er sich als freischaffender Maler betätigte. Alois Carigiet starb 1985 in Trun.

Fachkontakt: info@swissmint.ch
Zuletzt aktualisiert am: 09.01.2012