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Ausgehend von den praktischen Erfahrungen im Bahnbetrieb auf der alten Hauensteinlinie, wo die schwache Adhäsion der Lokomotiven ein grosses Problem darstellte, erkannte der Bahnpionier Niklaus Riggenbach, dass sich die Überwindung steiler Geländerampen am einfachsten durch den Einbau einer Zahnstange in der Gleismitte und eines entsprechenden Zahnrades am Triebfahrzeug lösen liess. Er meldete im Jahre 1863 seine Erfindung in Paris zum Patent an.
Schon damals war die Rigi eines der beliebtesten Tourismusziele der Schweiz. Wen wundert es, dass die erste Bergbahn Europas gerade auf diesen Berg gebaut werden sollte. Am 9. Juni 1869 erteilte der Grosse Rat des Kantons Luzern einem Ingenieurkonsortium um Niklaus Riggenbach die Konzession für den Bau und Betrieb einer Zahnradbahn von Vitznau auf die Rigi. Das nötige Aktienkapital von 1,25 Millionen Franken war innerhalb von nur zwei Tagen gezeichnet. Die Arbeiten wurden umgehend an die Hand genommen und bereits zwei Jahre später konnte der Betrieb aufgenommen werden. Die Vitznau-Rigi-Bahn war auf Anhieb ein Erfolg. Im Jahre 1992 fusionierte sie mit ihrer langjährigen Konkurrentin, der 1875 gegründeten Arth-Rigi-Bahn, zu den heutigen RIGI BAHNEN AG. Dazu gehört auch die Panorama-Luftseilbahn Weggis-Rigi Kaltbad, die 1968 in Betrieb kam.
Sondermünzen-Serie: Bergbahnen
Mit der "Vitznau-Rigi-Bahn", der ersten Bergbahn Europas, eröffnet die Eidgenössische Münzstätte Swissmint 2008 die neue Serie "Bergbahnen“. Im Blickpunkt stehen Bahnlinien, welche sowohl wegen des Pioniergeists ihrer Erbauer wie auch aus touristischer Sicht von Bedeutung sind.
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Die Silbermünze "Vitznau-Rigi-Bahn" auf einen Blick Ausgabetag: 21. Mai 2008 Gestaltung: Benno K. Zehnder, Gelfingen Serie: Bergbahnen
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| Sujet |
Vitznau-Rigi-Bahn |
| Nennwert |
20 Fr. |
| Legierung |
Silber 0,835
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| Gewicht |
20 g |
| Durchmesser |
33 mm
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| Unzirkuliert |
max. 50'000
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Polierte Platte
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max. 7'000
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