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Schweiz und Japan stärken ihre Vereinbarung zu den Bio-Produkten
Gestützt auf ihre langjährige Handelspartnerschaft haben Japan und die Schweiz am 9. Juni 2026 die Äquivalenz ihrer jeweiligen Standards für die biologische Produktion bestätigt. Gleichzeitig wurde der Anwendungsbereich in Bezug auf die Herkunft biologischer Zutaten für Japan erweitert. Durch die Aktualisierung der Vereinbarung wird der Handel mit Bio-Produkten zwischen den beiden Ländern gestärkt und vereinfacht.
Vertrauen in öffentliche Institutionen: grosse Unterschiede zwischen Frauen und Männern
Eine vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass Frauen in der Schweiz den öffentlichen Institutionen weniger vertrauen als Männer. Die Schweiz zeichnet sich im internationalen Vergleich zwar durch ein hohes Vertrauen in die Institutionen aus, weist in diesem Bereich aber auch eines der grössten geschlechtsspezifischen Gefälle auf.
ESTI – BenQ ruft GV31 Mini-Projektor zurück. Der Akku kann überhitzen und dadurch ein Brandrisiko entstehen.
In Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) ruft BenQ den GV31 Mini-Projektor zurück. Der Akku kann überhitzen und dadurch ein Brandrisiko entstehen. Konsumentinnen und Konsumenten können das Produkt an BenQ zurücksenden und erhalten einen Akkutausch oder ein Upgrade auf GV32.
Nathalie Casas zum Axpo-Bericht Versorgungssicherheit Energie und Umwelt: «Man kann nicht zu allem Nein sagen»
Die Schweiz steht vor einer drängenden Frage: Woher soll im Winter der Strom kommen, wenn Atomkraftwerke vom Netz gehen und der Verbrauch durch Wärmepumpen und Elektromobilität steigt? Ein aktueller Bericht der Axpo zeichnet ein ernstes Bild und skizziert zwei mögliche Szenarien. Wind und Gas oder neue Kernkraftwerke. Im Gespräch mit der SATW ordnet Nathalie Casas, Leiterin des Departements Energie, Mobilität und Umwelt der Empa sowie Neumitglied der SATW, die Befunde ein. Ihr Fazit lautet: Alle Technologien haben ihre Herausforderungen. Wer sich gegen eine Technologie entscheidet, muss sich für eine andere entscheiden.
Finanzausgleich: Starker Anstieg der Ausgleichszahlungen 2027
Die Eidgenössische Finanzverwaltung hat die Ausgleichszahlungen der Kantone für das Jahr 2027 ermittelt. Insgesamt steigen die Zahlungen gegenüber dem Vorjahr um 527 Millionen Franken auf 6,9 Milliarden Franken. Hauptgrund ist das deutliche Wachstum des Ressourcenausgleichs: Die Ausgleichszahlungen an die ressourcenschwachen Kantone steigen um 540 Millionen oder 10,5 Prozent auf insgesamt 5,7 Milliarden Franken. Dieser Betrag wird zu 60 Prozent durch den Bund und zu 40 Prozent durch die ressourcenstarken Kantone finanziert. Die grösste Zunahme des Ressourcenindexes verzeichnen die Kantone Zug, Genf und Schaffhausen. Die Kantone Thurgau und Obwalden verzeichnen den grössten Rückgang des Ressourcenindexes. Die Berechnungen werden den Kantonen zur Stellungnahme unterbreitet.
Präventions-Bulletin 2026/1 Aviatik
Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) veröffentlicht das Präventions-Bulletin 2026/1 Aviatik.Präventions-Bulletins enthalten sachdienliche Informationen im Sinne von Art. 56 VSZV für die Prävention von Unfällen und schweren Vorfällen. Sie wurden im Rahmen von Vorabklärungen von Zwischenfällen gewonnen, für die aus Gründen der Effizienz keine Untersuchung eröffnet wird. Die Präventions-Bulletins sind chronologisch aufgebaut und umfassen diejenigen Zwischenfälle, deren Vorabklärungen am Ende des jeweiligen Quartals abgeschlossen werden konnten. Die Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sind anonymisiert und sollen zum Sicherheitsbewusstsein (awareness) der betroffenen Verkehrskreise beitragen.Die deutschen Fassungen der Präventions-Bulletins sind die Originale und daher massgebend.
Schweizer Marktbranchen im 1. Quartal 2026 mit steigender Beschäftigung und sinkenden Umsätzen
Die marktorientierten Branchen der Schweizer Wirtschaft zeigen im 1. Quartal 2026 ein kontrastreiches Ergebnis: Die Umsätze gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,6% zurück und die Beschäftigung stieg in denselben Branchen um 0,5% an (Gesamtbeschäftigung +0,5%).
Neue Eidgenössische Anleihe
Die Schweizerische Eidgenossenschaft legt am 10.06.2026 eine Anleihe zur öffentlichen Zeichnung im Auktionsverfahren auf: 0.875%, Laufzeit 24.06.2041 (Neuemission).
Prüfung der Mittelverwendung
Der Bund beteiligt sich an der Bestellung und Finanzierung des regionalen Personenverkehrs (RPV). Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) sind das grösste Transportunternehmen des Kantons Freiburg. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat 2025 eine Prüfung der Subventionen an die TPF durchgeführt. Ziel war es, zu beurteilen, ob die im Rahmen des RPV gewährten Subventionen für 2024 rechtmässig und an-gemessen verwendet wurden. Bei der Prüfung wurde der Fokus auf das Modell der Kosten- und Leistungsrechnung, auf die rechtmässige Verwendung des Erfolges des Bereichs RPV und auf die Finanzierungsmassnahmen innerhalb der TPF-Gruppe gelegt.
Internationaler Parallelaudit der Einhaltung der Basler Konvention mit Schwerpunkt Elektro- und Elektronikschrott
Das Basler Übereinkommen im Bereich Elektro- und Elektronikabfälle (E-Schrott) regelt den Import und Export von gefährlichen Abfällen sowie deren umweltgerechte Entsorgung. Im Rahmen eines internationalen Parallelaudits mit den Rechnungshöfen von Deutschland und Österreich prüfte die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) die Umsetzung in der Schweiz. Die Situation in Deutschland und Österreich beurteilen die drei Finanzkontrollbehörden voraussichtlich Ende 2026 in einem gemeinsamen Bericht.
Inspektion militärischer Aktivitäten der Schweizer Armee durch Portugal
Auf Ersuchen von Portugal und mit Zustimmung der Schweiz trifft am 8. Juni 2026 eine vierköpfige Inspektionsgruppe in der Schweiz ein. Die Inspektion erfolgt im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Neutralität des Panamakanals und regionale Herausforderungen: Bundesrat Ignazio Cassis empfängt den panamaischen Aussenminister
Bundesrat Ignazio Cassis hat den Aussenminister der Republik Panama, Javier Martínez-Acha Vásquez, in Bern empfangen. Die beiden Amtskollegen führten bilaterale Gespräche und nahmen ein gemeinsames Arbeitsessen ein. Sie besprachen die bilateralen Beziehungen sowie aktuelle regionale und internationale Themen. Das Treffen stand auch im Zeichen der Einweihung der neuen Botschaft Panamas in der Schweiz.