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Auftakt zur Vergabe der 2029 freiwerdenden Mobilfunkfrequenzen
Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) startet die Ausschreibung für einen wesentlichen Teil der heute genutzten Mobilfunkfrequenzen, die ab dem 1. Januar 2029 verfügbar und neu zu vergeben sind. Die primären Ziele der Vergabe sind einerseits die Erhaltung und Weiterentwicklung der drei qualitativ hochstehenden Mobilfunknetze und andererseits die Förderung des Wettbewerbs im Mobilfunkmarkt. Die Vergabe erfolgt voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 mittels einer Auktion.
Bund stärkt die betriebliche Bildung mit neuem Förderschwerpunkt
Ab dem 1. September 2026 bis Ende 2028 stärkt der Bund die betriebliche Bildung als zentralen Erfolgsfaktor der dualen Berufsbildung. Mit dem neuen Förderschwerpunkt «Betriebliche Bildung» unterstützt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) Kantone und Organisationen der Arbeitswelt dabei, die Ausbildungsqualität in den Lehrbetrieben weiterzuentwickeln und die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen zu fördern. Dafür stehen insgesamt 3 Millionen Franken zur Verfügung.
eSchKG: Betreibungsämter sollen statistische Daten neu bereits im September liefern
Die kantonalen Betreibungsämter sollen ihre statistischen Daten im Zusammenhang mit der Nutzung der Plattform für das elektronische Betreibungswesen neu jeweils bereits bis zum 30. September übermitteln. Dies stellt sicher, dass den Kantonen die Gebühren für die Nutzung von eSchKG für das laufende Geschäftsjahr rechtzeitig in Rechnung gestellt werden können. Die revidierte «Verordnung des EJPD über die elektronische Übermittlung im Betreibungswesen» tritt per 15. September 2026 in Kraft.
DaziT: Programm wird abgeschlossen – digitale Transformation geht weiter
Das Transformationsprogramm DaziT des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird per 31. Dezember 2026 planmässig abgeschlossen. Mit DaziT werden die Prozesse der Zollabwicklung, Abgabenerhebung und Grenzsicherheit vereinfacht, optimiert und durchgehend digitalisiert. An einer Medienkonferenz informierte die Leitung des BAZG unter Beisein von Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder über den Abschluss des Programms und die nächsten Schwerpunkte der digitalen Transformation.
Flammhemmender und recycelbarer Faserverbundwerkstoff entwickelt: Flugzeuge und Züge recycelbar machen
Flugzeuge und Passagierzüge müssen strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen, unter anderem auch an den Brandschutz. Dafür sind Materialien gefragt, die flammhemmend, leicht, robust und skalierbar sind. Ein solches Material – einen Verbundwerkstoff – haben Empa-Forschende gemeinsam mit dem Industriepartner Elantas nun erstmals vollständig recycelbar gemacht.
Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 1,25 Prozent
Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt 1,25 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Er gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz.
Prüfung des Schlüsselprojektes RZPlus mit Schwerpunkt Organisationsentwicklung
MeteoSchweiz erbringt als nationaler Wetter- und Klimadienst und kritische Infrastruktur für die Schweiz un-verzichtbare Dienstleistungen wie z. B. Flugwetter-Informationen, Unwetterwarnungen und Ausbreitungsana-lysen von Schadstoffen. Mit dem Programm RZPlus beabsichtigt MeteoSchweiz, die Ausfallsicherheit ihrer Dienstleistungen zu steigern, indem sie ihre geschäftskritischen Lösungen und IKT-Mittel georedundant aufbaut und die IKT-Betriebsprozesse anpasst. Aufgrund einer Vielzahl externer sowie interner Herausforderungen – beispielsweise Budgetkürzungen – mussten der Umfang und die Ziele von RZPlus deutlich reduziert werden. Die EFK begrüsst, dass MeteoSchweiz trotz dieser Herausforderungen an RZPlus festhält. Sie sieht aber das Risiko, dass mit den angepassten Programmzielen die Betriebskosten der erdgebundenen Rechenzentren nicht die erwarteten Einsparungen erreichen. Dadurch wird langfristig mit demselben Geld weniger erzielt.
BVG-Kommission empfiehlt dem Bundesrat den Mindestzinssatz deutlich auf 1,75 % anzuheben
Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für 2027 um 0,50 Prozentpunkte auf 1,75 % zu erhöhen. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu wieviel Prozent das Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss.
ESTI – Brack ruft Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W wegen Stromschlaggefahr zurück
In Zusammenarbeit mit den Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) ruft Brack den Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W zurück. Es besteht Stromschlaggefahr.
Stärkung der grenzüberschreitenden Sicherheitszusammenarbeit: Beat Jans und Alexander Dobrindt treffen sich in Chiasso
Bundesrat Beat Jans und Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt haben sich am 31. August 2026 in Chiasso getroffen. Die beiden Minister tauschten sich dabei zu Fragen der Grenzsicherheit und zu grenzüberschreitender Polizeikooperation aus. Und sie vereinbarten, verschiedene Varianten für die Vertiefung dieser Zusammenarbeit zu prüfen. Zum Beispiel den Aufbau eines sogenannten CCPD (Polizei- und Zollkooperationszentrum) an der deutsch-schweizerischen Grenze oder den Ausbau des Verbindungsbüros in Basel.
Von-Wattenwyl-Gespräche vom 4. September 2026
Die Von-Wattenwyl-Gespräche vom Freitag, 4. September 2026, werden, wie dies im Herbst jeweils üblich ist, in Form einer Klausur mit dem Bundesrat in corpore durchgeführt. Die Landesregierung und die Spitzen der Bundesratsparteien besprechen diesmal insbesondere die Revision der Postgesetze und die Leitlinien des Bundesrates für die Verteidigung. Die Landesregierung wird zudem über den Themenkreis «Hitze und Trockenheit» informieren.
Versorgungsengpass bei Protein-Futtermittel - Bezüge aus Pflichtlagern bewilligt
Die Wirtschaftliche Landesversorgung (WL) bewilligt zeitlich und mengenmässig begrenzte Bezüge aus Pflichtlagern für Proteinträger zu Futterzwecken. Der Import der Protein-Futtermittel ist wegen des Niedrigwassers auf Rhein und Donau seit Wochen stark eingeschränkt. Erschwerend hinzu kommt, dass wegen der anhaltenden Trockenheit weniger Raufutter verfügbar ist. Die Bezüge aus den Pflichtlagern stellen die Versorgung sicher.