News
Anhörung und öffentliche Mitwirkung zum angepassten Konzept Windenergie
Neue Gesetzesbestimmungen und Grundlagen erfordern eine Anpassung des Konzepts Windenergie. Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE hat dazu am 1. September 2026 die Anhörung der Kantone und die öffentliche Mitwirkung gestartet. Die Anpassung soll die Planungssicherheit für Behörden und Projektträger stärken und die Chance erhöhen, neue Windkraftanlagen zu realisieren.
Faktenblatt: Eigenmittelunterlegung ausländischer Tochtergesellschaften beim Schweizer Stammhaus (Massnahme 15)
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat an ihrer Sitzung vom 31. August 2026 die Detailberatung zur Vorlage des Bundesrats zur Revision des Bankengesetzes zu Handen des Ständerats abgeschlossen. Dabei ging es um die Eigenmittelunterlegung ausländischer Tochtergesellschaften beim Schweizer Stammhaus durch hartes Kernkapital. In einem Faktenblatt wird der Entscheid der WAK-S dem Vorschlag des Bundesrats gegenübergestellt.
OSZE-Konferenz in Bern: Schweizer Vorsitz rückt Zukunft der Organisation in den Fokus
«Von Genf bis Helsinki: Entstehung und Hauptzweck der OSZE» - unter diesem Leitmotiv organisiert die Schweiz am 3. und 4. September 2026 im Rahmen ihres OSZE-Vorsitzes gemeinsam mit der Forschungsstelle Dodis eine internationale Konferenz in Bern. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der OSZE-Teilnehmerstaaten sowie aus Politik und Wissenschaft beschäftigen sich mit den Gründungsprinzipien der Organisation und ihrer künftigen Rolle in einer sich wandelnden geopolitischen Landschaft.
Postpartale Depression: Jede sechste Mutter ist betroffen
Weltweit erleiden Millionen von Frauen eine postpartale Depression. Sie beeinträchtigt nicht nur die Mütter, sondern wirkt sich auch negativ auf die gesunde Entwicklung des Kindes und das Wohlbefinden der ganzen Familie aus. Obwohl die postpartale Depression zunehmend Beachtung findet, wird sie nach wie vor zu selten diagnostiziert und unzureichend behandelt, auch in der Schweiz.
Newsletter 495 (01.09.2026)
BAKOM-Neuigkeiten, die Sie interessieren könnten: Zwischen dem 15.08.2026 und dem 31.08.2026 publizierte Artikel.
Auftakt zur Vergabe der 2029 freiwerdenden Mobilfunkfrequenzen
Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) startet die Ausschreibung für einen wesentlichen Teil der heute genutzten Mobilfunkfrequenzen, die ab dem 1. Januar 2029 verfügbar und neu zu vergeben sind. Die primären Ziele der Vergabe sind einerseits die Erhaltung und Weiterentwicklung der drei qualitativ hochstehenden Mobilfunknetze und andererseits die Förderung des Wettbewerbs im Mobilfunkmarkt. Die Vergabe erfolgt voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 mittels einer Auktion.
Bund stärkt die betriebliche Bildung mit neuem Förderschwerpunkt
Ab dem 1. September 2026 bis Ende 2028 stärkt der Bund die betriebliche Bildung als zentralen Erfolgsfaktor der dualen Berufsbildung. Mit dem neuen Förderschwerpunkt «Betriebliche Bildung» unterstützt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) Kantone und Organisationen der Arbeitswelt dabei, die Ausbildungsqualität in den Lehrbetrieben weiterzuentwickeln und die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen zu fördern. Dafür stehen insgesamt 3 Millionen Franken zur Verfügung.
eSchKG: Betreibungsämter sollen statistische Daten neu bereits im September liefern
Die kantonalen Betreibungsämter sollen ihre statistischen Daten im Zusammenhang mit der Nutzung der Plattform für das elektronische Betreibungswesen neu jeweils bereits bis zum 30. September übermitteln. Dies stellt sicher, dass den Kantonen die Gebühren für die Nutzung von eSchKG für das laufende Geschäftsjahr rechtzeitig in Rechnung gestellt werden können. Die revidierte «Verordnung des EJPD über die elektronische Übermittlung im Betreibungswesen» tritt per 15. September 2026 in Kraft.
DaziT: Programm wird abgeschlossen – digitale Transformation geht weiter
Das Transformationsprogramm DaziT des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird per 31. Dezember 2026 planmässig abgeschlossen. Mit DaziT werden die Prozesse der Zollabwicklung, Abgabenerhebung und Grenzsicherheit vereinfacht, optimiert und durchgehend digitalisiert. An einer Medienkonferenz informierte die Leitung des BAZG unter Beisein von Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder über den Abschluss des Programms und die nächsten Schwerpunkte der digitalen Transformation.
Flammhemmender und recycelbarer Faserverbundwerkstoff entwickelt: Flugzeuge und Züge recycelbar machen
Flugzeuge und Passagierzüge müssen strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen, unter anderem auch an den Brandschutz. Dafür sind Materialien gefragt, die flammhemmend, leicht, robust und skalierbar sind. Ein solches Material – einen Verbundwerkstoff – haben Empa-Forschende gemeinsam mit dem Industriepartner Elantas nun erstmals vollständig recycelbar gemacht.
Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 1,25 Prozent
Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt 1,25 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Er gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz.
Prüfung des Schlüsselprojektes RZPlus mit Schwerpunkt Organisationsentwicklung
MeteoSchweiz erbringt als nationaler Wetter- und Klimadienst und kritische Infrastruktur für die Schweiz un-verzichtbare Dienstleistungen wie z. B. Flugwetter-Informationen, Unwetterwarnungen und Ausbreitungsana-lysen von Schadstoffen. Mit dem Programm RZPlus beabsichtigt MeteoSchweiz, die Ausfallsicherheit ihrer Dienstleistungen zu steigern, indem sie ihre geschäftskritischen Lösungen und IKT-Mittel georedundant aufbaut und die IKT-Betriebsprozesse anpasst. Aufgrund einer Vielzahl externer sowie interner Herausforderungen – beispielsweise Budgetkürzungen – mussten der Umfang und die Ziele von RZPlus deutlich reduziert werden. Die EFK begrüsst, dass MeteoSchweiz trotz dieser Herausforderungen an RZPlus festhält. Sie sieht aber das Risiko, dass mit den angepassten Programmzielen die Betriebskosten der erdgebundenen Rechenzentren nicht die erwarteten Einsparungen erreichen. Dadurch wird langfristig mit demselben Geld weniger erzielt.