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Prüfung der Umsetzung der 3. Rhonekorrektion
Die 3. Rhonekorrektion ist das grösste Hochwasserschutzprojekt der Schweiz. Es soll über 100'000 Menschen vor Hochwasserereignissen schützen sowie Schäden von bis zu 10 Milliarden Franken verhindern. Das Generationenprojekt kostet ca. 3,6 Milliarden Franken und wurde 2016 genehmigt. Es beansprucht rund 870 Hektaren Fläche, darunter bedeutende Fruchtfolgeflächen, deren Kompensation im Wallis noch ungeklärt ist. Der Kanton Wallis hat 2024 eine Projektrevision eingeleitet. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) prüfte, ob das Bundesamt für Umwelt (BAFU) dabei die Risiken und Interessen des Bundes angemessen berücksichtigt. Sie kommt zum Schluss, dass das BAFU seine Aufsicht aktiv wahrnimmt und mit der Sistierung der Zahlungen für vorfinanzierte Leistungen das finanzielle Risiko für den Bund seit dem Jahr 2022 gemindert hat. Ausserdem prüfte die EFK, ob das BAFU vergangene Empfehlung umsetzen konnte. Dies war bei drei der vier Empfehlungen der Fall, die Empfehlung zu Subventionsrückforderungen wurde hingegen nicht umgesetzt.
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber bestimmten Personen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen, die mit den Organisationen ISIL (Da'esh) und Al-Kaida in Verbindung stehen
Das zuständige UNO-Sanktionskomitee hat die Liste der sanktionierten natürlichen Personen, Unternehmen und Organisationen geändert. Die Datenbank SESAM wurde entsprechend angepasst. Der Bundesrat hat am 4. März 2016 die Verordnung zur automatischen Übernahme von Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verabschiedet. Damit sind Änderungen der Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in der Schweiz unmittelbar rechtsgültig.
SECO: Verordnung über Massnahmen im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine
Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF hat am 14.08.2026 die Anhänge 2 und 14a der Verordnung angepasst. Dabei wurde eine Entität aus Anhang 14a gestrichen und die Einträge zu 610 Personen und Organisationen in Anhang 2 wurden angepasst. Die Massnahmen treten am 17.08.2026 um 23:00 Uhr in Kraft.
Schweiz–Afrika: ein Workshop zur Förderung von Synergien zwischen Wissenschaft und Diplomatie
Heute fand an der Universität Bern der Workshop «Science Diplomacy in Practice» statt, der vom EDA und den Universitäten Bern und Basel organisiert wurde. Eingeladen waren Diplomatinnen und Diplomaten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Schweiz und Afrika. Ziel war es, Synergien zwischen Forschung, Innovation und Diplomatie zu stärken. Die Teilnehmenden würdigten die Vielfalt der bereits bestehenden Kooperationen und diskutierten neue Ansätze, um das wissenschaftliche Ökosystem enger mit den diplomatischen Netzwerken der Schweiz und Afrikas zu verknüpfen.
Medienfrühstück mit dem Direktionsteam des SECO
Staatssekretärin Helene Budliger Artieda lädt die Medien am 20. August 2026 zu einem Frühstück ins SECO ein. Der Anlass richtet sich ausschliesslich an Medienschaffende und ist ein Off-the-Record-Format. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Konferenz der Botschafterinnen und Botschafter: Paket Schweiz–EU und internationale Herausforderungen im Fokus
Vom 17. bis 21. August 2026 findet in Bern die jährliche Konferenz der Schweizer Botschafterinnen und Botschafter, die dem Thema «Weltunordnung: Die Schweiz in Europa und der Welt» gewidmet ist, statt. Das Paket Schweiz–EU bildet einen Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe. Die internationale Lage, die aussenpolitischen Handlungsspielräume der Schweiz sowie die Beziehungen zu wichtigen Partnern stehen ebenfalls im Mittelpunkt der Diskussionen. In diesem Zusammenhang empfängt Bundesrat Ignazio Cassis im Rahmen der Konferenz den deutschen Aussenminister Johann Wadephul zu einem Austausch mit dem diplomatischen Korps der Schweiz.
ESTI-Marktüberwachung 2025: Hohe Sicherheit elektrischer Erzeugnisse durch gezielte Kontrollen und wirksame Massnahmen
Im Rahmen der risikobasierten Marktüberwachung hat das Eidgenössische Starkstrominspektorat ESTI im Jahr 2025 mehr als 1‘000 elektrische Erzeugnisse gezielt auf ihre Konformität und Sicherheit überprüft. Dabei zeigte sich ein insgesamt hohes Sicherheitsniveau. Gleichzeitig wies rund jedes vierte geprüfte Produkt Mängel auf. Das ESTI griff bei unsicheren oder nicht konformen Produkten konsequent ein und es mussten Verkaufsverbote, Rückrufe und Sicherheitswarnungen ausgesprochen werden. Die Marktüberwachung von elektrischen Niederspannungserzeugnissen wird durch das ESTI schweizweit durchgeführt und erfolgt gemäss der Verordnung über elektrische Niederspannungserzeugnisse (NEV; SR 734.26). Elektrische Erzeugnisse für Haushalt, Büro, Gewerbe und Industrie werden stichprobenweise und risikobasiert auf ihre Konformität bezüglich den Anforderungen an die elektrische Sicherheit hin überprüft.
Schweizer Statistiktage 2026
Verbessern, verbinden, verstehen: Daten und Statistiken im Zeitalter von künstlicher Intelligenz
Schweiz unterstützt den Schutz des Höhlenklosters Petscherska Lawra in der Ukraine
Die Schweiz nimmt am 15. August 2026 an den Feierlichkeiten zum 975-jährigen Bestehen der Klosteranlage Petscherska Lawra in Kyjiw teil. Vertreten wird die Schweiz dabei vom Delegierten des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber. Anlässlich des Jubiläums kündigt die Schweiz einen Beitrag von 600'000 Franken an, um die Restauration des im Juni 2026 bei einem russischen Luftangriff beschädigte Höhlenkloster vorzubereiten und vor weiteren Schäden zu schützen.
SEM eröffnet neues Bundesasylzentrum in Altstätten
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) nimmt Anfang September 2026 das neu erbaute Bundesasylzentrum (BAZ) an der Luchsstrasse 7 in Altstätten im Kanton St. Gallen in Betrieb. Bevor die ersten Asylsuchenden einziehen, hat das SEM am 15. August 2026 zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Geladene Gäste, Medienschaffende und die Öffentlichkeit hatten die Gelegenheit, das neue Zentrum zu besichtigen.
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber bestimmten Personen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen, die mit den Organisationen ISIL (Da'esh) und Al-Kaida in Verbindung stehen
Das zuständige UNO-Sanktionskomitee hat die Liste der sanktionierten natürlichen Personen, Unternehmen und Organisationen geändert. Die Datenbank SESAM wurde entsprechend angepasst. Der Bundesrat hat am 4. März 2016 die Verordnung zur automatischen Übernahme von Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verabschiedet. Damit sind Änderungen der Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in der Schweiz unmittelbar rechtsgültig.
Schlüsselübergabe für das neue Laborgebäude von Agroscope in Posieux: ein Meilenstein für den nationalen Forschungscampus
Am Freitag, 14. August 2026, wurden die Schlüssel für das neue Laborgebäude von Agroscope in Posieux offiziell vom Kanton Freiburg an den Bund übergeben. An der Zeremonie nahmen Bundespräsident Guy Parmelin sowie Delegationen des Freiburger Staatsrats und der Direktionen von Agroscope sowie der Bundesämter für Landwirtschaft BLW und Bauten und Logistik BBL teil. Damit nimmt das Herzstück der Standortstrategie von Agroscope seinen Betrieb auf.