Kritische Rohstoffe: Schweiz und Indonesien verstärken ihre Zusammenarbeit
Bern, 16.07.2026 — Die Schweiz und Indonesien haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit im Bereich der Förderung und Verarbeitung von Metallen und seltenen Erden unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung des MoU durch den indonesischen Minister für Investitionen und Downstreaming Rosan Roeslani in Jakarta tritt das Abkommen am 16. Juli 2026 in Kraft.
Die Schweiz wird Indonesien im Rahmen dieses MoU in der nachhaltigen Förderung und Verarbeitung von Metallen und seltenen Erden unterstützen. Dabei sollen private Investitionen aus der Schweiz gefördert werden. Beide Länder haben einen Dialog zu diesen Fragen, zur globalen Versorgungssicherheit und zum offenen Rohstoffhandel vereinbart.
Indonesien ist ein langjähriges Partnerland der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz. Seit 2022 sind beide Staaten über das EFTA-Freihandelsabkommen wirtschaftlich eng verbunden. Die Schweiz unterstützt das Land ebenfalls bei der nachhaltigen Gewinnung von anderen wichtigen Rohstoffen sowie beim Beitrittsprozess zur OECD, auf welchen Jakarta aspiriert.
Die ursprüngliche Unterzeichnung in symbolischer Form erfolgte bereits am 23. Juni durch SECO-Botschafterin Andrea Rauber Saxer, Leiterin des Leistungsbereichs Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen und Delegierte des Bundesrats für Handelsverträge, sowie den indonesischen Botschafter Ngurah Swajaya. Die formelle Unterzeichnung durch die Schweiz erfolgte durch Bundespräsident Guy Parmelin im Rahmen eines Umlaufverfahrens in Bern. Mit den beiden Unterschriften ist das MoU nun rechtsgültig.
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