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MedienmitteilungVeröffentlicht am 29. Oktober 2026

Magglingertag: Olympische Winterspiele 2038 – ein Mehrwert für die Schweiz

Bern, 29.10.2026 — Das Bundesamt für Sport BASPO hat den sportpolitisch wichtigsten Anlass des Landes, den Magglingertag, in diesem Jahr der Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 gewidmet. Die Spiele werden der Schweiz einen Mehrwert bringen, davon zeigte sich Bundesrat Martin Pfister überzeugt. Fachleute aus Sport, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über die Chancen des Schweizer Olympiaprojekts und dessen Nutzen für die Bevölkerung.

Der Βundesrat hat sich für die Unterstützung des Grossanlasses ausgesprochen, weil die Spiele einen breiten Nutzen für die Schweizer Bevölkerung erzielen und Innovationen in der Sportförderung, Mobilität und im Tourismus anstossen werden. Die Idee Olympischer und Paralympischer Winterspiele 2038 in der Schweiz ist nach der Zustimmung des Nationalrats im September noch ein Stück realistischer geworden.

Bundesrat Martin Pfister, Chef VBS, erläuterte am Magglingertag den Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft die Haltung des Bundesrats und damit die Frage, wieso dieser das Projekt als grosse Chance sieht. Das Konzept dieser Kandidatur passe zur Schweiz: Modern, flexibel, nachahmenswert. «Und wir können die Bilder von sportlichen Höchstleistungen, von Freude und Zusammenhalt in die ganze Welt tragen.» Erhalte die Schweiz den Zuschlag, habe sie zehn Jahre Zeit, diese Entwicklungen voranzutreiben und bereits im Voraus einen Mehrwert zu schaffen. Sportminister Martin Pfister unterstrich generell die Bedeutung von Sportgrossanlässen auch in der zukünftigen Sportpolitik des Bundes.

Die Privatwirtschaft engagiert sich

Erstmals engagieren sich bei einer Schweizer Olympiakandidatur auch Wirtschaftskreise mit namhaften Beiträgen, darunter etwa das Unternehmer-Paar Carola und Michael Hartweg, das am Magglingertag gemeinsam auftrat. Die beiden engagieren sich beim 2/2 Olympiaprojekt aus «Dankbarkeit gegenüber der Schweiz» und aus Überzeugung vom Schweizer Konzept, das nichts mit dem Gigantismus früherer Jahre zu tun habe. Frédéric Favre, CEO des verantwortlichen Vereins Switzerland 2038 hatte zuvor über den aktuellen Stand des Projekts informiert.

Olympia aus sportlicher und politischer Sicht

In zwei Gesprächsrunden erörterten Fachleute die Möglichkeiten Olympischer und Paralympischer Spiele in der Schweiz. Die erste Runde tat dies aus Sicht des Sports, unter anderem mit Beteiligung des Olympiasiegers und heutigen TV-Experten Beat Feuz. Die Teilnehmenden der zweiten Runde griffen das Projekt aus politischer und wissenschaftlicher Sicht auf; es waren dies unter anderem die Waadtländer Regierungspräsidentin Christelle Luisier und der Wissenschaftler Martin Müller von der Uni Lausanne.

Sportgrossanläse als Teil der Förderstrategie

BASPO-Direktorin Sandra Felix zeigte sich in ihrem Fazit überzeugt, dass das Olympiaprojekt mit all den damit verbundenen Möglichkeiten gute Chancen habe auf den Zuschlag durch das IOC. Abschliessend ging sie auf die laufenden Arbeiten an der Strategie für die Sport- und Bewegungsförderung 2040 ein. Die Strategie, die – so wie potenzielle Olympische und Paralympische Spiele 2038 – stark auf die Wirkung der Sportförderung und damit auf den Nutzen für die Gesellschaft abzielt, soll im ersten Quartal dem Bundesrat vorgelegt werden.

Die Kandidatur der Schweiz für Olympische und Paralympische Spiele 2038 wird auf nationaler Ebene im Dezember im Ständerat beraten. Beim IOC einzureichen ist das Dossier bis im Frühjahr 2027.