Schweizer Kunst- und Designpreise 2026: Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen fest
Bern, 15.06.2026 — Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat die Preisträgerinnen und Preisträger der Schweizer Kunst- und Designpreise bekannt gegeben. Sie werden heute mit zwei Preisverleihungen im Rahmen der Art Basel gewürdigt. Die Ausstellungen Swiss Art Awards und Swiss Design Awards, an denen die Werke der Finalistinnen und Finalisten der beiden Wettbewerbe zu sehen sind, werden in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eröffnet.
Die Schweizer Kunst- und Designwettbewerbe zeichnen seit über hundert Jahren das Schaffen in diesen zwei Exzellenzbereichen der Schweiz aus. Sie sind eine wichtige Austauschplattform für die Kunst- und Designszene, über die sie einen aktuellen Überblick bieten. Die Werke der rund hundert Finalistinnen und Finalisten der Schweizer Kunst- und Designpreise werden an den Ausstellungen Swiss Art Awards und Swiss Design Awards gezeigt.
Die Schweizer Kunstpreise gehen in diesem Jahr an:
Architektur
dorsa + 820 (gegründet 2024 in Zürich)
Kunst
Hamza Badran (*1993 in Nablus, PS, arbeitet in Basel)
Vittorio Brodmann (*1987 in Basel, arbeitet in Berlin, DE)
Anastasia Pavlou (*1993 in Athen, GR, arbeitet in Basel)
Gaia Vincensini (*1992 in Genf, arbeitet in Genf und Paris, FR)
Jan Vorisek (*1987 in Basel, arbeitet in Zürich und Berlin, DE)
Kritik, Edition, Ausstellung
Asma Barchiche (*1995 in Algier, DZ, arbeitet in Genf)
Die Schweizer Designpreise gehen in diesem Jahr an:
Mode- und Textildesign
Agapornis (Zoé Marmier, *1996 in La Chaux-de-Fonds, arbeitet in Genf)
Deadline Factory (Manutcher Milani, *1996 in Accra, GH, arbeitet in Accra und Zürich)
Grafikdesign
Lux Rec (Daniele Barbiero, *1976 in Noale, IT, und Dominik Schmid, *1977 in Visp, arbeiten in Winterthur)
Sun Pal (Lina Müller, *1981 in Burgdorf, und Luca Schenardi, *1978 in Altdorf, arbeiten in Altdorf)
Sophie Wietlisbach (*1993 in Genf, arbeitet in Freiburg)
Designvermittlung und Szenografie
créatrices (Nelly Pilz, *1984 in Berlin, DE; gegründet 2017 in Zürich; Teilnehmerinnen am Projekt Billboard: Tina Arndt, Thaeba Ayubi, Natalie Bringolf, Martina Hauser, Isabella Furler, Frida Grahn, Miyuki Inoue, Dominique Lorenz, Henriette Lutz, Michèle Mambourg, Martyna Maniak-Hüsser, Nelly Pilz, Yvonne Schneider, Christina Schumacher, Simone Spillmann, Cornelia Staffelbach, Florence Willi, Barbara Wiskemann, Beatriz Würsch)
Maison Shift (Andrea Roca, *1972 in Bogotá, CO, Matthias Hachen, *1982, Corinna Mattner, *1977, Natasha Venturino, *1998, Susanne Rudolf, *1974, Susanne Schweizer, *1973, Pauline Treis, *1987, Lilla Wicki *1981; arbeiten in Zürich)
Fotografie
Florian Amoser (*1990 in Aarau, arbeitet in Olten)
Sara De Brito Faustino (*1999 in Lausanne, arbeitet in Lausanne)
Cedric Zellweger (*1994 in Luzern, arbeitet in Luzern)
Produkte und Objekte
Benedict Haener (*1992 in St. Gallen, arbeitet in Luzern)
iiode (Patrick Morris, *1989 in Johannesburg, ZA, und Lucas Uhlmann,*1989 in Biel, arbeiten in Lausanne)
Titouan Longatte (*2001 in Cagnes-sur-Mer, FR, arbeitet in Lausanne)
Media & Interaction design
David Aerne (*1982 in Freiburg, arbeitet in Zürich)
Mario von Rickenbach (*1987 in Zug, arbeitet in Zürich)
Designforschung
Beyond Bézier (Nicolas Bernklau, *1994 in Coburg, DE, arbeitet in St. Gallen), Mitglieder der Gruppe: Kai Bernau, *1978, Matthieu Cortat-Roller, *1994, Roland Früh, *1981, Raphaela Haefliger, *1989, Radim Peško, *1976, Alice Savoie, *1984, Micha Wasem, *1986, Florence Yerly, *1983
Horizons Glaise (Aude Fellay, *1989 in Sitten, und Émilie Meldem, *1983 in Morges, arbeiten in Genf)
Die Schweizer Kunstpreise und die Schweizer Designpreise werden an zwei verschiedenen Preisverleihungen vergeben. Die Preisträgerin und die Preisträger des Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim 2026 – der Künstler Fabrice Gygi, der Kurator und Museumsleiter Hilar Stadler und die Architektin Tilla Theus – sowie die Preisträgerinnen und Preisträger des Schweizer Grand Prix Design 2026 – das Design- und Architekturstudio atelier oï, die Grafikerin Ursula Hiestand und die Designerin und Forscherin Simone C Niquille – werden an der jeweiligen Veranstaltung ebenfalls gewürdigt. Ihr Schaffen wird in den Ausstellungen in Videoporträts sowie in zwei Publikationen mit exklusiven Interviews präsentiert.
Weitere Informationen
Preisverleihung Schweizer Designpreise und Schweizer Grand Prix Design
15. Juni 2026, 11 Uhr, Halle 1.1, Messe Basel
Preisverleihung Schweizer Kunstpreise und Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider
15. Juni 2026, 16.30 Uhr, Halle 1.1, Messe Basel
Vernissage
15. Juni 2026, von 18 bis 22 Uhr, in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider
Ausstellungen Swiss Art Awards & Swiss Design Awards 2026
Vom 16. bis 21. Juni 2026, Halle 1.1, Messe Basel; Eintritt frei
Zugang vom Messeplatz über die Isteinerstrasse, Tor 107
Vollständiges Programm unter
www.swissartawards.ch
www.swissdesignawards.ch
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag: von 10 bis 20 Uhr
Sonntag: von 10 bis 18 Uhr