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MedienmitteilungVeröffentlicht am 19. Januar 2026

World Economic Forum 2026: fedpol im Einsatz

Bern, 19.01.2026 — Vom 19. bis 23. Januar 2026 findet in Davos das World Economic Forum (WEF) statt, zu dem zahlreiche Staatschefinnen und Staatschefs sowie Ministerinnen und Minister erwartet werden. Das Bundesamt für Polizei (fedpol) hat den Auftrag, in Zusammenarbeit mit den Kantonen die Sicherheitsmassnahmen für die völkerrechtlich geschützten Personen festzulegen. Dies bedingt eine kontinuierliche Lageverfolgung und die Präsenz vor Ort. Eine zentrale Rolle spielen zudem die Polizeikooperation und der Informationsaustausch auf nationaler wie auch internationaler Ebene. Die Kantonspolizei Graubünden leitet den Einsatz während des WEF und wird von sämtlichen Polizeikorps der Schweiz unterstützt.

Heute beginnt in Davos das World Economic Forum (WEF). Zu diesem Anlass werden zahlreiche Staatschefinnen und Staatschefs sowie Ministerinnen und Minister in Graubünden erwartet. Solche Besuche erfordern umfangreiche Sicherheitsvorbereitungen. Das Bundesamt für Polizei (fedpol) ist dafür verantwortlich, die Sicherheitsmassnahmen zugunsten der völkerrechtlich geschützten Personen zu definieren. Die am WEF im Einsatz stehenden Kantonspolizeien setzen diese Massnahmen anschliessend um.

Die Schutzmassnahmen werden für jede Person einzeln festgelegt, gestützt auf eine individuelle Gefährdungsbeurteilung. Daher ist es möglich, dass für eine Einzelperson, deren Gefährdung fedpol als hoch bewertet, mehr Schutzmassnahmen gelten als für eine Gruppe mit einem als gering eingestuften Risiko. Sicherheits- und geopolitische Entwicklungen auf internationaler Ebene können die Gefährdung hochrangiger Besucherinnen und Besucher während ihres Aufenthalts in der Schweiz beeinflussen. In Zeiten starker politischer Spannungen weltweit ist, unabhängig von einem konkreten Konflikt, regelmässig eine erhöhte Bedrohungslage zu beobachten.

Nationale und internationale Kooperation

Um seinen Schutzauftrag bestmöglich zu erfüllen, steht fedpol auch mit den Partnerbehörden auf Bundes- und kantonaler Ebene sowie den ausländischen Vertretungen in Kontakt. Die Wahrung der Sicherheit in Davos und der ganzen Schweiz hängt auch von einer guten Polizeikooperation und einem effizienten Informationsaustausch sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene ab. So erhält fedpol von ausländischen Polizeien Informationen zu potenziell gewalttätigen Personen, die in die Schweiz reisen wollen, und kann Einreiseverbote während der Dauer des Forums in Davos erlassen.