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MedienmitteilungVeröffentlicht am 17. März 2026

Schweiz und Brasilien vertiefen ihre Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Innovation

Bern, 17.03.2026 — Am 16. März 2026 fand in Bern das siebte Treffen des Gemischten Ausschusses Schweiz – Brasilien in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation statt. Es hatte zum Ziel, die bilaterale Zusammenarbeit der beiden Länder in diesen Bereichen weiter zu stärken und zukünftige Prioritäten festzulegen.

Staatssekretärin Martina Hirayama eröffnet das Treffen, das auf Schweizer Seite von Botschafter Jacques Ducrest, Leiter Internationale Beziehungen im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation, geleitet wurde. Die brasilianische Delegation wurde von der Botschafterin von Brasilien in der Schweiz, Maria Luisa Escorel de Moraes, in Begleitung von Vertretenden des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Innovation geführt. Neben den Behördenvertreterinnen und -vertretern nahmen auch Forschungs- und Innovationsförderorganisationen sowie Forschungs- und Innovationsakteure beider Länder am Austausch teil.

Das Treffen war strategischen Planungen im Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation sowie der Weiterentwicklung gemeinsamer Förderinstrumente und zukünftiger Kooperationsmöglichkeiten gewidmet. Zudem wurden die seit dem letzten Treffen 2024 in Brasília stattgefundenen Aktivitäten bilanziert. Das nächste Treffen des Gemischten Ausschusses findet voraussichtlich 2028 in Brasilien statt.

Brasilien ist gemessen an der Anzahl Kooperationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) der wichtigste Partner der Schweiz in Lateinamerika. Zwischen 2019 und 2024 förderte der SNF insgesamt gut 200 Projekte mit Brasilienbezug. Auch Innosuisse, die Universität St. Gallen als vom Bund mandatiertes Leading House für die Zusammenarbeit mit Lateinamerika sowie Swissnex tragen wesentlich zur Vertiefung schweizerisch-brasilianischer Kooperationen bei.