Ebola-Fall und Kontaktperson in Behandlung in der Schweiz
Bern, 26.10.2026 — Eine mit Ebola infizierte Frau wird derzeit im Universitätsspital Genf (HUG) behandelt. Ihr Ehepartner, der als enge Kontaktperson gilt, ist im Universitätsspital Zürich (USZ) in Isolation. Die beiden Personen wurden heute Montag durch einen medizinischen Evakuierungsflug aus Nigeria in die Schweiz transportiert. Das HUG und das USZ sind auf solche Fälle vorbereitet, können die beiden betroffenen Personen betreuen und die Sicherheit sowohl des Personals als auch aller Patientinnen und Patienten gewährleisten. Für die Schweizer Bevölkerung besteht dadurch keine Gefährdung.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Kenntnis einer Person mit einer Infektion mit dem Bundibugyo-Ebolavirus, die derzeit im Universitätsspital Genf (HUG) behandelt wird. Ihr Ehemann ist derzeit in Isolation im Universitätsspital Zürich (USZ). Sie wurden durch einen medizinischen Evakuierungsflug aus Nigeria in die Schweiz transportiert und sind Schweizer Bürger. Das HUG und das USZ sind auf solche Fälle vorbereitet und können die beiden betroffenen Personen betreuen. Die Sicherheit sowohl des Personals als auch aller Patientinnen und Patienten ist gewährleistet. Für die Schweizer Bevölkerung besteht dadurch keine Gefährdung.
Das BAG steht in engem Austausch mit den Universitätsspitälern Genf und Zürich sowie den Behörden der beiden Kantone und stimmt sich laufend mit ihnen ab.
In der Schweiz gibt es seit 2019 zwei Referenzspitäler, welche für die Behandlungen für Krankheiten wie Ebola eingerichtet sind: das Universitätsspital Zürich und das Universitätsspital Genf. Sie verfügen über die nötige Infrastruktur (Isolierstationen) und geschultes medizinisches Personal, um von diesen Erkrankungen betroffene Patientinnen und Patienten aufnehmen zu können.
Das Ebolavirus verursacht eine schwere virale Infektionskrankheit. Die Übertragung geschieht über nahen Kontakt mit einem Patienten, der Symptome zeigt, oder mit einem infizierten Tier.
In einem Telefonat mit dem Gesundheitsminister Nigerias, Muhammad Ali Pate, hat Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider persönlich ihre Wertschätzung ausgedrückt. Sie dankt dem medizinischen Personal und den behandelnden Ärzten in Nigeria für die gute Betreuung der Schweizer Bürger sowie den nigerianischen Behörden und der WHO für die enge Zusammenarbeit, welche die Repatriierung ermöglicht hat.