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MedienmitteilungVeröffentlicht am 26. Juni 2026

Erstes Treffen der internationalen Koalition für Wissenschaft, Forschung und Innovation in der Ukraine

Bern, 26.06.2026 — Am 26. Juni hat in Danzig (Gdańsk) am Rande der «Ukraine Recovery Conference» (URC) das erste hochrangige Treffen der internationalen Koalition für Wissenschaft, Forschung und Innovation in der Ukraine stattgefunden. Mit einer gemeinsamen Erklärung wird ein Zeichen für die internationale Solidarität beim Wiederaufbau des ukrainischen Forschungs- und Innovationssystems gesetzt.

Die internationale Koalition war am Rande der URC 2025 in Rom mit der Verabschiedung der Erklärung für die Wissenschaft, Forschung und Innovation in der Ukraine ins Leben gerufen worden. Sie setzt sich für den Wiederaufbau und die Stärkung des Forschungs- und Innovationssystems der Ukraine ein. Seitens der Schweiz sind das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), die Akademien der Wissenschaften Schweiz und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) der Koalition beigetreten.

Im Rahmen des hochrangigen Treffens vom 26. Juni 2026 in Danzig haben die Koalitionsmitglieder eine gemeinsame, nicht bindende Erklärung verabschiedet. Der Delegierte des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber, hat die Unterzeichnung im Auftrag des WBF vorgenommen. Mit der Erklärung wird dem Dialog im Rahmen der Koalition und den Massnahmen der Koalitionsmitglieder eine klare Ausrichtung gegeben.

Die Ukraine ist schon länger ein wichtiger Partner der Schweiz in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation. Seit Kriegsbeginn unterstützt die Schweiz die Ukraine auf verschiedene Weise. Der SNF und die National Research Foundation of Ukraine (NRFU) fördern gemeinsame Forschungsprojekte im Umfang von 7,6 Millionen Franken. Der SNF übernimmt in diesem Rahmen die Löhne und Forschungskosten in der Ukraine. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat hierfür die Mittel aus den Bilateralen Programmen des Bundes zur Verfügung gestellt.

Der SNF, das SBFI und das Paul Scherrer Institut (PSI) unterstützen zusammen das Projekt «Light for Ukraine» mit insgesamt 3,5 Millionen Franken. Geplant ist der Bau einer Strahllinie zur Unterstützung der ukrainischen Photonenforschung. Das SBFI erklärte sich zudem bereit, gemeinsam mit den weiteren Mitgliedstaaten des CERN die Jahresbeiträge der Ukraine zu übernehmen. Auch die Organisation und Durchführung der Aufnahmeprüfungen an ukrainische Hochschulen für ukrainische Schülerinnen und Schüler, die derzeit in der Schweiz wohnen, unterstützt das SBFI finanziell.

Weblink:

Unterstützung des Bundes für die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen

Für Rückfragen:

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