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Sicherheitswarnung – Betrügerische E-Mail

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Aktualisiert am 28. Jan. 2026

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MedienmitteilungVeröffentlicht am 12. Februar 2026

Die Bundesräte Martin Pfister, Ignazio Cassis und Beat Jans nehmen an der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 teil

Bern, 12.02.2026 — Die Bundesräte Martin Pfister, Ignazio Cassis und Beat Jans nehmen an der Münchner Sicherheitskonferenz teil, die vom 13. bis 15. Februar 2026 stattfindet. In einem sich stark wandelnden Sicherheitsumfeld ermöglicht die Konferenz einen hochrangigen Austausch über die Stärkung der Sicherheit Europas. Auch bietet sie Gelegenheit, Werte wie Frieden und Rechtsstaatlichkeit zu fördern.

An der 62. Münchner Sicherheitskonferenz finden sich hochrangige Vertreterinnen und Vertreter zu einem Zeitpunkt zusammen, an dem sich grundlegende Fragen zur Sicherheitsarchitektur Europas stellen. Vor dem Hintergrund der geschwächten internationalen Ordnung und der angespannten Beziehungen zwischen den Mächten bietet die Konferenz eine Plattform zur Förderung eines gemeinsamen Verständnisses der Bedrohung und der möglichen Antworten darauf. Auch ist sie eine Gelegenheit, für Werte wie Frieden und Rechtsstaatlichkeit einzustehen.

Programm von Bundesrat Martin Pfister

Bundesrat Martin Pfister, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), nimmt erstmals an der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Sein Ziel ist es, seine Amtskolleginnen und ‑kollegen insbesondere der anderen europäischen Länder kennenzulernen und die Stellung der Schweiz als glaubwürdige Partnerin für die Sicherheit in Europa zu stärken. An Roundtables und im bilateralen Austausch wird er die neue Sicherheitspolitische Strategie des Bundesrats sowie die Rüstungspolitische Strategie des Bundesrates thematisieren. Er wird die Anstrengungen der Schweiz zur eigenständigen Verteidigung erläutern sowie die Vorbereitungen für eine Verteidigung in Kooperation mit Partnern im Bedarfsfall. Auch wird er sich dafür einsetzen, dass Schweizer Unternehmen mit Partnern in Europa zusammenarbeiten und ihre technologische Präsenz auf dem europäischen Rüstungsmarkt festigen können. Begleitet wird Bundesrat Martin Pfister von Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik (SEPOS).

Im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz nehmen Florian Schütz, Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS), und Thomas Rothacher, stellvertretender Rüstungschef (armasuisse), an der Münchner Cybersicherheitskonferenz teil. Dort werden sie über die neuesten Entwicklungen, bewährte Praktiken und Möglichkeiten zur Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit diskutieren. Die beiden werden sich dafür einsetzen, die Rolle der Schweiz auf internationaler Ebene zu stärken sowie den Dialog über globale Herausforderungen und Lösungen in den Bereichen Cybersicherheit und Innovation zu intensivieren.

Programm von Bundesrat Ignazio Cassis

Bundesrat Ignazio Cassis reist als amtierender Vorsitzender der OSZE an die Münchner Sicherheitskonferenz. Geplant sind mehrere Gespräche zur Erörterung der aktuellen Herausforderungen für den OSZE-Raum, insbesondere der Zukunft der europäischen Sicherheitsarchitektur. Damit die OSZE ihre Rolle weiterhin uneingeschränkt wahrnehmen kann, sollen auch die dafür notwendigen Reformen zur Sprache kommen. Vor diesem Hintergrund wird Bundesrat Ignazio Cassis auch über den möglichen Beitrag der OSZE im Falle einer politischen Lösung oder eines Waffenstillstands im Zusammenhang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine diskutieren.

Programm von Bundesrat Beat Jans

Auch Bundesrat Beat Jans, Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD), nimmt erstmals an der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Im Rahmen von bilateralen Gesprächen und Roundtables wird er Amtskolleginnen und ‑kollegen verschiedener Länder sowie Verantwortliche von internationalen Sicherheitsorganisationen treffen. Gegenstand des Austauschs sind unter anderem Fragen der inneren Sicherheit sowie der Rechtsprechung. Das EJPD spielt eine zentrale Rolle bei der Bewältigung internationaler Herausforderungen, insbesondere bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität. In diesem Zusammenhang hat der Bundesrat im Dezember 2025 die erste Strategie der Schweiz zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität gutgeheissen. Sie zielt darauf ab, wirksam und behördenübergreifend der wachsenden Bedrohung durch kriminelle Netzwerke zu begegnen.

Die Konferenz bietet Bundesrat Beat Jans zudem Gelegenheit, über die Herausforderungen im Zusammenhang mit gewalttätigem Extremismus, Terrorismus und Cyberkriminalität zu sprechen. Angesichts der zunehmenden Konvergenz dieser Bedrohungen auf internationaler Ebene ist es unumgänglich, die internationale Kooperation sowie den Austausch über bestehende Instrumente und bewährte Praktiken zu verstärken. Weiter wird Bundesrat Beat Jans die Bedeutung der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit als zentrale Faktoren für die Sicherheit hervorheben. Begleitet wird er von der Direktorin des Bundesamts für Polizei (fedpol), Eva Wildi-Cortés, und von Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi, Präsidentin der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und ‑direktoren (KKJPD).